Was Autofahrer vor der Reise nach Österreich wissen müssen

Was Autofahrer vor der Reise nach Österreich wissen müssen

Fährt man mit Auto oder Motorrad nach Österreich, verbindet man das häufig mit landschaftlich ansprechenden Strecken, kurvigen Passstraßen und einem Ziel, das viele Optionen zugleich bietet. Die Region der Alpen zieht jedes Jahr viele Autofahrer an, die bewusst die Route wählen, um Fahrt und Ziel zu kombinieren. Bevor es losgeht, ist allerdings eine strukturierte Vorbereitung wichtig, damit die Reise auch wirklich sicher, legal und möglichst problemlos verläuft. Viele Fahrer erwerben die Vignette für Österreich auf digitalem Wege, wenn die Strecke über Autobahnen führt.

Routenplanung und die genaue Auswahl der Strecke

Österreich bietet grundsätzlich einige gut ausgebaute Verkehrswege sowie auch ein starkes Netz aus Pässen und Bergstraßen. Die Routenwahl entscheidet letztlich über den Fahrkomfort, den Zeitbedarf und die Belastung für das Fahrzeug. Autobahnen führen natürlich immer schnell zum Ziel und alpine Straßen fordern eine präzise Fahrzeugkontrolle. Motorradfahrer genießen diese Wege und Autofahrer profitieren eher von einer guten Infrastruktur und Rastmöglichkeiten. Auf der Karte zeigen sich diese drei gängigen Optionen:

  • die reine Autobahnroute für schnellstmöglichen Transport
  • eine kombinierte Route aus Landstraßen und Autobahn
  • den Schwerpunkt auf Bergstraßen für Freude beim Fahren und eine gute Aussicht

Je nachdem, was innerhalb der Reisezeit geplant ist, ist auch die Witterung ein wichtiger Faktor. In Bergregionen können Regen oder Schnee die Strecke stark verändern und so noch einmal zusätzliche Anforderungen stellen. Ausreichender Grip der Reifen und eine gute, gewartete Bremsanlage sind hier von Vorteil.

Diese Regeln und Vorgaben gibt es

Österreich unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von Deutschland. Vor allem die Tempolimits auf Autobahnen liegen niedriger. Lichtpflicht gilt auch am Tag und wird auf Landstraßen regelmäßig kontrolliert. Für diejenigen, die mit dem Motorrad fahren, ist eine entsprechende Schutzkleidung üblich. Bei winterlichen Bedingungen herrscht Winterreifenpflicht und an bestimmten Strecken können Schneeketten erforderlich werden.

Eine überaus wichtige Rolle spielt auch das Thema Vignetten. Für die Nutzung der Autobahnen und Schnellstraßen wird diese verlangt. Wer ohne Vignette angetroffen wird, riskiert selbstverständlich Bußgelder. Bei der Planung ist deshalb eine gute Übersicht über mögliche Zusatzkosten von Vorteil.

Fahrzeugtechnik und Vorbereitung

Tourenfahrten belasten Fahrzeuge grundsätzlich immer stärker als übliche Pendelstrecken. Eine genaue Überprüfung der Technik des Fahrzeugs vor Reisebeginn schafft Sicherheit. Empfehlenswert sind vor allem die Kontrollen von:

  • Bremsen
  • Reifen
  • Beleuchtung
  • Scheibenwaschanlage
  • Ölstand

Die beste Reisezeit und Verkehrsmengen

Vor allem in den Sommermonaten steigt das Verkehrsaufkommen spürbar. Ferienverkehr, Motorradausflüge und internationale Transitstrecken bündeln sich auf wenigen Korridoren. Möchte man hier flexibel bleiben, wählt man am besten alternative Routen oder fährt schon am frühen Morgen los. Zusätzlich zum Verkehr beeinflussen auch Veranstaltungen, Feiertage und Baustellen die Fahrsituation. Im Winter stellt sich noch einmal ein anderes Bild dar. Viele der Pässe schließen oder man kann sie eingeschränkt befahren. Die Nutzung der Autobahnen wird dann natürlich von einigen in Betracht gezogen, verlangt aber noch stärker nach geeigneter Bereifung. Zusätzlich ergeben sich Unfälle häufiger durch Sicht- und Haftungsprobleme, nicht durch die Geschwindigkeit.

Warum Österreich?

Österreich bietet zusammengefasst also überaus reizvolle Strecken, wunderschöne Ziele inmitten der Natur und ein großes Fahrvergnügen. Bereitet man seine Routen also gut vor, hält die gesetzlichen Vorgaben ein und prüft das Fahrzeug, erhält man zuletzt eine durch und durch entspannte Reise, ganz ohne böse Überraschungen.

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